Bislang gab es keine so einfache Chlordioxidanlage, die für kleine bis große Anwendungen entsprechende Mengen an Chlordioxid erzeugen und dosieren konnte.
Die bisher auf dem Markt angebotenen Anlagen sind wartungsintensiv, bedürfen hohen Installationsaufwand, sind sehr teuer in der Anschaffung und als Konzentratanlagen für größere Anwendungen ausgelegt.
Darüber hinaus hat die konventionelle Chlordioxiderzeugung den entscheidenden Nachteil, dass sie für den diskontinuierlichen Betrieb ungeeignet ist.
Die CDES-Technologie bietet hier den entscheidenden Vorteil, über eine automatische Vorverdünnung der Chlordioxidlösung (< 3 g/l) längere Standzeiten kompensieren zu können. Stillstandzeiten von einigen Tagen können so ohne signifikanten Konzentrationsverlust überbrückt werden.
Vor dem Hintergrund dieser Problematiken haben wir neuartige Chlordioxiderzeugungs- und Dosieranlagen entwickelt, die einwandfreie und kostengünstige Anwendungen ermöglichen. Damit lassen sich nun endlich die Vorteile des Chlordioxids für viele Einsatzzwecke nutzen.
Verfahrensbeschreibung: Zwei Spezialkomponenten (CDD A und CDD B) werden nacheinander durch Schlauchpumpen in einen diffusionssicheren Glasreaktor gefördert. Die Füllstände werden über Sensoren erfasst, so dass ein Mengenverhältnis von 1:1 sicher gewährleistet ist. Ein Sicherheitsmechanismus überwacht die Reaktorfüllzeiten. Nach einer definierten Reifezeit wird die konzentrierte Chlordioxidlösung (20g ClO2/l) mit Verdünnungswasser aus dem Reaktor in die Vorlage gespült und gleichzeitig auf < 3 g/l verdünnt. Die erforderliche Wassermenge für die Verdünnung wird mengenmäßig erfasst, so dass immer eine gleichbleibende Konzentration in der Vorlage gewährleistet ist.
Aus der Vorlageflasche wird die verdünnte ClO2-Lösung mengenproportional über eine integrierte Dosierpumpe in den zu behandelnden Wasserstrom dosiert. Das beim Füllen verdrängte Gas wird über einen Aktivkohlefilter neutralisiert. Die innovative CDES-Technologie arbeitet nach dem Salzsäure-Chlorit-Verfahren und mit den nach der Trinkwasser Verordnung 2001 zugelassenen Ausgangschemikalien CDD A und CDD B.